Basistarif
Private Krankenversicherung
PKV im Vergleich
31.10.2006
PKV Krankenversicherung im Versicherungsvergleich Private Krankenversicherung
01.11.2006
Vergleich der privaten Krankenversicherung PKV
02.11.2006
Versicherungsvergleiche PKV und der Rentenversicherung Krankenversicherung
03.11.2006
Vergleich der PKV Vergleich PKV
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Private Krankenversicherung
Private Krankenkassen müssen sich öffnen - Ein Prozess ist eingeleitet. Die privaten Krankenversicherer müssen umdenken. Ein Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse zur privaten Krankenkasse muss und wird erleichtert werden. Der Preis ist allerdings sehr hoch, denn die Rechte und Möglichkeiten der Privatpatienten sollen eingeengt werden.
Bislang hatten die Versicherungsgesellschaften strenge Risikovorschriften bei der Auswahl Ihrer Kunden / Versicherten. Senioren hatten oft gar keine Chance aufgenommen zu werden, Risikogruppen mit erblicher Vorbelastung, Raucher und Extremsportler hatten oft keine Chance in den elitären Club beizutreten oder nur mit entsprechenden Zuschläge. Dread Disease Absicherung ist bis dato bei den Privaten nur durch sehr hohe Gebühren möglich. Jetzt soll alles anders werden, ein Wechsel soll nun relativ problemlos und unbürokratisch von statten gehen. Ein Wechsel zwischen den Versicherungsgesellschaften soll nun reibungslos über die Bühne gehen. Die bei einem solchen Wechsel abgesparten Altersrückstellungen oder Ansparpolster können übertragen werden und bleiben somit erhalten.
Beitragsbemessungsgrenze
Wer kann in den Basistarif wechseln? Ein Monatsverdienst von mehr als 3937,50 Euro Stand 10/2006 ist immer noch nötig, des weiteren muss und darf der Versicherte nicht älter wie 55 Jahre alt sein. Ab 2006 dürfen keine Zuschläge (Risikozuschläge) erhoben werden, des Weiteren ist der Beitritt auch ohne Gesundheitsprüfung möglich um in den Genuss der privaten Grundsicherung zu gelangen. Dieser Grundtarif soll von allen Versicherungsgesellschaften zu gleichen Bedingungen angeboten werden, ohne wenn und aber.
Vielen Experten geht das Modell allerdings nicht weit genug siehe Flyer. Dieses Konzept bietet den etwas mehr als 9 Millionen freiwillig Versicherten eine interessante Alternative zum Tristen gesetzlichen Krankenversicherungsmodell, welches auf das reine Solidaritätsmodell basiert und somit die Starken für die Schwachen Versicherten einspringen, doch wer weniger als 3862 Euro monatlich verdient, bleibt jedoch nach wie vor an das gesetzliche Gesundheitssystem gebunden Hier unser Computer Service für eine bessere Datenverarbeitung der Krankenversicherungs-Inhalte.
PKV im Wandel - Vergleich der Krankenversicherung
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht außerdem vor, dass sich die privaten Versicherungsgesellschaften in Zukunft auf die Kostenerstattung der kostengünstigsten Behandlung beschränken können. Den Patienten mit dem neuen Tarif stehen dann nicht viel besser da als die solidarisch-gesetzlich Versicherten. Die Grundlage welche Behandlung anzuwenden ist geben somit die bekannten Fachgesellschaften / -Organe.
Sind wir somit auf dem Weg zu einer Basisabsicherung auf Raten? Die gesetzlichen Krankenkassen werden dadurch wahrscheinlich größere Patientenbewegungen in Form von Versicherungswechsel weiter unter Druck geraten und zu Großfusionen getrieben. Dem Kunden / Versicherten kann dies nur recht sein, denn Konkurrenz belebt ja nachweislich das Geschäft.
Die Frage ist, ob die Finanzierung der Sozialsysteme dadurch merklich entlastet wird.
Hoffen wir es ... aber ... ist der Basistarif der privaten Krankenversicherung eine neue Chance im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung ? Welche Patientengruppe / Versichertengruppe wird mit diesem Versichertentarif wirklich angesprochen?
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